Mittwoch, 6. Dezember 2023

Contramann: kurz gesehen im Dezember

https://overton-magazin.de/hintergrund/gesellschaft/danke-gil-ofarim/?pk_campaign=feed&pk_kwd=danke-gil-ofarim
Hier mal ein schön bissiger Kommentar zum Urteil im Fall Gil Ofarim gegen Westin Hotel Leipzig. Hier voran, da hochaktuell. Der Fall des von behaupteten Antisemitismus betroffenen Gil Ofarim erregte vor 2 Jahren großes Aufsehen. Und sofort fanden sich seinerzeit genügend Willfährige, die den Hotelmitarbeiter (Ossi - kennt man ja, klar) sofort auf die Anklagebank setzen wollten.
Dabei war schon 2-3 Tage später der Antisemitismusvorwurf nicht mehr so eindeutig zu halten gewesen, das Hotel (guter Arbeitgeber) verklagte Ofarim wegen Rufmord. Nach dem jetzigen Urteil verbleibt als Skandal, dass Ofarim auch noch straffrei rausgeht. Kaum auszudenken, wenn der Hotelangestellte angeklagt worden wäre und tatsächlich von Ofarim verlangt hätte, die Kette mit dem Davidstern abzunehmen.
Die TAZ hätte ihn wahrscheinlich nach Guantanamo gewünscht. Aber dankenswerterweise hat Overton in diesem Artikel die üblen Hetzer noch einmal verewigt. Diese vermeintlichen Demokratiefreunde und Antifaschisten sind nämlich das genaue Gegenteil. Von den W******* hört man - also der Hotelmitarbeiter - jetzt häufig gar nichts - nicht mal eine Entschuldigung. Was für armselige kleine Geister!
Dies passt gerade zur momentanen Säuberung des Gaza-Streifens von Terroristen durch die israelische Armee. Bei diesem Thema, wie auch schon zuvor bei Corona oder Ukraine Konflikt, habe ich bereits die vielen Empörten in Medien, aber auch im Familien- und Freundeskreis erleben dürfen. Hinterher will keiner mehr etwas von seinen Äußerungen wissen.
Wie meine Eltern damals, als ich sie nach ihrer Haltung zum NS-Regime gefragt hatte. Geschichte wiederholt sich also, wenn auch unter anderen Vorzeichen.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=105177
Ein wunderbarer Beitrag zur Neuen Seidenstraße, an der sich die G7 Staaten natürlich nicht beteiligen. Dank „feministischer Außenpolitik“ beteiligt sich Deutschland nicht an dem von China angeregten Konzept und rast so offenen Auges dem wirtschaftlichen Niedergang entgegen. Schön dazu auch:
„Sprechen wir mit China, bekommen wir einen Flughafen; sprechen wir mit Deutschland, bekommen wir einen Vortrag“, sagte die Chefin der Welthandelsorganisation, die nigerianisch-amerikanische Ökonomin Ngozi Okonjo-Iweala, kürzlich als Gast auf der Botschafterkonferenz in Annalena Baerbocks Auswärtigem Amt.

https://overton-magazin.de/hintergrund/wirtschaft/der-wertewesten-kommt/
Es ist wie seinerzeit (ab 2010) in Griechenland. Damals gewährten die EU und der IWF im Nachgang der Finanzkrise Milliardenhilfen für den hochverschuldeten griechischen Staat - unter Bedingungen natürlich. Infolgedessen konnte sich z.B. die Fraport GmbH griechische Flughäfen günstig „einsaugen“.
Und nun ist es für die Ukraine endlich an der Zeit, ihr korruptes System zu überwinden und die Heuschrecken und Räuberbarone der wertebasierten Ordnung ins Land zu lassen. Beispielhaft wird hier der ehemalige US-Außenminister Pompeo genannt, welcher im Verwaltungsrat vom Marktführer Mobilfunk der Ukraine - Kyivstar, einer 100prozentigen Tochter eines niederländischen Konzerns - einsteigt.
Jetzt lernen die Ukrainer den „Westen“ mal so richtig kennen. Aber keine Sorge um das ehemalige Staatsvermögen, liebe Ukrainer. Es ist nicht weg - es gehört nur jemand Anderen.

https://www.telepolis.de/features/Lob-des-Streiks-Warum-Fahrgaeste-gut-ueberlegen-sollten-ob-sie-auf-die-GDL-schimpfen-9531123.html
Dank zunehmender Digitalisierung und permanenter Steigerung der Produktivität sind Arbeitszeiten von 20 Stunden (so der Autor) durchaus vorstellbar. Und warum sollen dann weniger Menschen 38 oder 40 Stunden asten, während immer mehr Arbeitslose sich für ihr Nichtstun entschuldigen müssen?
Nein, der Bahnstreik ab Mitte November drehte sich um eine Verkürzung der Arbeitszeit und das zu Recht. Ob Ärzte, Pfleger, Handwerker oder eben auch Lokführer: Immer weniger wollen so einen stressigen Job unter den vorherrschenden Bedingungen - wie z.B. langen Arbeitszeiten - machen. Diese Menschen können sich eben nicht ins Home Office verpissen.
Also bleibt fair und unterstützt auch die Lokführer bei ihrem Arbeitskampf.

https://overton-magazin.de/kommentar/politik-kommentar/krieg-ist-frieden-abstand-ist-naehe-und-humanitaet-ist-hass/
Ein treffender Kommentar zum Bashing von Greta Thunberg. Lest ihn Euch ganz durch, ich kann zum Beitrag nichts hinzufügen und belasse es bei zwei Zitaten aus diesem Kommentar:
„Tausende tote Menschen, darunter viele Kinder, in Gaza zu wissen, ist kein Antisemitismus. Es ist schlicht und ergreifend bloße Humanität.“
„Wenn aber am Ende jeder jeden mit solchen Begriffen belegt, sind nicht alle Rechte oder Antisemiten. Im Grunde ist es gar keiner mehr, denn die Aussagekraft jener Begriffe gehen verloren, sie sind dann bloß noch Synonym für Arschloch, Idiot oder Wichser.“

Alsdann: Bleiben Sie links, bleiben Sie kritisch. Und:
„I`m so bored with the USA. But what can I do?“

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen