Montag, 29. Juni 2026

Uncle Fester: grad gelesen Juni 2026

Douglas E. Richards - Portale
Jetzt mal wieder nen amerikanischen Autor. Richards hatte ja bereits mit Joshua Tree einen Zweierzyklus verfasst. Außerdem ist er wohl derjenige Autor, der dem Stil der „neuen deutschen Welle“ am nächsten kommt. Ist auch nicht meine erste Begegnung mit Richards, von daher alles Tutti. Richards hat ja gute Ideen, gleitet aber gerne mal ins Triviale ab.
Noah Harris und Ashley Flynn sind Agenten der Geheimorganisation Tech Ops, welche die Erde vor einer missbräuchlichen Verwendung neuer Erfindungen schützen soll. Dank spaciger neuraler Implantate sind diese beiden Supersoldaten quasi als Superhelden einzustufen. Ach ja: Ein Paar sind beide auch noch.
Als sie von ihrer Vorgesetzten Emma Ortega den Auftrag bekommen, eine Explosion und den Tod eines Kongresses von Wissenschaftlern in Schottland zu untersuchen, kommt die Story ins Rollen. Eine Schlüsselrolle kommt dann der Psychologin Valerie Singh zu, die an einem Mittel zur Heilung von Suchtkrankheiten forscht.
Noah und Ashley können sie zunächst vor dem Zugriff durch den Bösewicht (Bond-mäßig das Ganze) Clarke Hankey nicht schützen. Bei der Verfolgung von Hankey und seinen Schergen durch den Dschungel entdecken sie dann ein Portal in eine Parallelwelt. Hierbei handelt es sich jedoch nur um eine von `ner Million solcher Welten.
Und auf jeder dieser Welten leben Menschen. Gottgleiche Wesen haben vor Äonen all diese Planeten mit Menschen „gesäht“, warum, wird auch am Ende nicht erklärt. Aber in dieser Parallele namens Coria ist das römische Weltreich nie untergegangen. Und der Imperator will nun „unsere“ Erde erobern. Ganz klassisch also.
Asley und Emma stellen sich als geflüchtete Corianer heraus, die sich auf der Erde verstecken. Dies trübt die Liebe von Noah zu Ashley aber nur kurzzeitig. Dies erinnert an die Silvia-Romane im Bastei Verlag. Das schmerzt dann etwas beim Lesen. Gute Science Fiction war früher nie so kitschig gewesen, aber gut.
Hankey stellt sich als Prätor , der zweite Mann auf Coria also, heraus. Ashley, Noah und Valerie Singh geraten auf Coria in Gefangenschaft, wobei Ashley dem Imperator als Zuchtstute für seine optimierten Nachkommen gedacht ist. Emma und die anderen Dissidenten auf der Erde sollen per Bombardierung ihrer Insel ausgeschaltet sein.
Sind sie aber nicht, was sich nach dem Happy End herausstellt. Valerie soll ihr Mittel für den Imperator entwickeln. Damit will dieser die Erdbewohner gefügig machen. Sie sollen ihn lieben. Doch Noah kann sich und am Ende auch Ashley befreien. Den Imperator tötet er nicht, im Innern ist er doch kein Killer.
Tech Ops macht es sich am Ende zur Aufgabe, Expeditionen durch die Portale auf andere Erden zu schicken. Noah und Ashley sind so richtig glücklich und arbeiten sicherlich am ersten Baby. Es ist gut zu wissen, dass der Autor eine glückliche Ehe führt. Doch es trübt den Genuss des Romans nicht gerade unwesentlich.

Douglas E. Richards - Unbekannt
Keine Bange - Richards konnte sich mit diesem Roman sogar noch steigern. Allerdings eher beim Kitschfaktor. Auch hier sticht einen das romantische Verhältnis der beiden Hauptpersonen ins Auge, wobei Liebe und Hass extrem ausfallen. Teenagerliebe also, welche die Wendungen im Roman überschatten.
Der Science Fiction Autor Jason Ramsey hat das Schreiben an den Nagel gehängt, weil er beweisen will, dass UFOs tatsächlich existieren. Das er befürchtet, sich dabei in Gefahr zu begeben, rekrutiert er die Söldnerin und unerbittliche Kämpferin Tessa Barrett, mit der er prächtig harmoniert. So stellen sich 13jährige Jungs ihre Traumfrau vor.
In einem Podcast behauptet er, bald Beweise für die Existenz von UFOs vorlegen zu können und stellt damit den Aliens eine Falle. Leider werden er und Tessa dabei gefangen genommen, können sich aber befreien und den Spieß umdrehen. Dies gelingt dank des Einsatzes des Colonels Brad Schoenfeld, dem ehemaligen Chef von Tessa, der die beiden mitnimmt auf eine Insel - seiner Einsatzzentrale.
Wie sich dann herausstellt, arbeiten Brad und Tessa für die 22 hochentwickelten Spezies der galaktischen Föderation, welche sich über Millionen Jahre langsam entwickelt hatten. Schneller wachsende Zivilisationen hatten sich alle selbst ausgelöscht; nur die Menschen machen da wohl eine Ausnahme und sollen die galaktische Föderation gegen einen aggressiven Schwarm aus dem Innern der Galaxis verteidigen.
Dieser Schwarm will alles Leben außer der eigenen Zivilisation vernichten; die stehen nicht so auf Multikulti. Richtig interessant wird es, als der menschliche Söldner des Schwarms namens Nicola unsere Helden stellt und Jason steckt, dass Tessa tatsächlich auf der Station der Föderation im Sonnensystem geboren und ausgewählt wurde, Jason zu bezirzen.
Denn Jason ist der von einer unfehlbaren KI der Föderation ausgewählte Retter der Menschen und der Föderation; Warum, dass konnte Nari, der Föderationssprecher, Jason nicht verraten, weil es keiner weiß, warum das so ist. Letztendlich also eine selbsterfüllende Prophezeiung, das kennen wir ja aus dem Bundestag.
Dann stößt Tessa Jason auch noch weg. Dazu ist er sauer, weil sie Jason ihre Liebe offenbar lediglich vorgespielt hatte. Donnerwetter, ich war begeistert: Was für eine Wendung, da machte der ganze Kitsch sogar Sinn. Doch leider stellt sich heraus, dass Nicola gelogen hat. Am Ende zeigt sich, dass sich Tessa wirklich in Jason verliebt hatte. Die Bösewichter werden natürlich in ihre Schranken verwiesen. Die Menschheit ist bereit, wenn der Schwarm das Sonnensystem in bald 1000 Jahren erreicht.
Das Buch liest sich ganz flüssig, die vielen Wendungen halten den Leser an Bord. So gesehen ein richtig spannendes Buch; die Lobeshymnen auf den Autor sind dahingehend berechtigt. Aber diese Liebesgeschichten, boah! Noch schlimmer als in „Portale“ - Hedwig Courths-Mahler lässt grüßen.

Dienstag, 23. Juni 2026

Hartmudo: Edinburgh

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Statt beim Parlament stiegen wir am Holyrood Palace aus. Natürlich war hier alles abgesperrt, lediglich durch die Gitterstäbe konnte ich ein Foto schießen. Gleich an der Seite erreichten wir über einen Innenhof ein Cafe. Drinnen war es relativ ungemütlich, aber davon ließen wir uns selbstverständlich nicht abschrecken. 2 Kännchen Tee mit Scones und Clotted Cream gönnten wir uns mit Genuss, danach gingen wir weiter.
Kurze Zeit später standen wir doch direkt vor dem schottischen Parlament. Die mehr oder weniger runden Formen vermieden Ecken und Kanten an dem Gebäude. Die gesamte Konstruktion wird vom Dach in Form eines umgedrehten Schiffes geprägt. Die krummen Stäbe, die längs vor den Fensterfronten angebracht sind, erfüllen lediglich dekorative Zwecke.
Am Stop warteten wir auf unseren Bus der grünen Linie, der schnell vorbeikam. Irgendwo auf der Royal Mile, wo die kleinen bunten Läden zahlreicher wurden, stiegen wir aus. In einem Hinterhof versteckt entdeckten wir gar ein Cafe mit Außenplätzen, das aber keine Gäste hatte. Wenn das Wetter besser - also nicht so kühl und windig - gewesen wäre, hätten wir uns da gerne hingesetzt. Abseits des Trubels einen Tee, das wäre es gewesen.
Durch Zufall stießen wir danach auf das Museum of Edinburgh. Der Eintritt in dieses kleine Museum ist kostenlos, das ganze Museum funktioniert auf ehrenamtlicher Basis. Hier fanden wir Exponate aus verschiedenen Jahrhunderten der Stadtgeschichte, die immer mal wieder bei Baumaßnahmen gefunden worden waren. Neben 3 wunderschönen Standuhren aus dem 19. Jahrhundert entdeckten wir hier auch zwei der Puppen aus den Särgen vom Fund auf Arthurs Seat. Klein, aber fein, dieses Museum.
Und überall die Hinterhöfe, kleinen Läden und natürlich Treppen, die uns am Vortag bereits aufgefallen waren. Jetzt brauchten wir eine kleine Stärkung; der Pub nannte sich „the Advocate“, wahrscheinlich weil er neben einem Gerichtsgebäude liegt. Der Pint Pale Ale schmeckte mir vorzüglich. Gegessen hatten wir dort auch, aber was, weiß ich nicht mehr.
Wir warteten jetzt nicht mehr auf unseren Bus, sondern gingen das Stück die Treppen hinab, um über „the Mound“, einer großen Verbindung zur Princess Street, eben dorthin zu gelangen. Jetzt, am frühen Nachmittag, war es an der Zeit, Klamotten zu kaufen. Hier war Marks & Spencers unsere Anlaufadresse, direkt neben Jenners.
Ich fühlte mich sofort an C & A erinnert, jedenfalls was Preise und Qualität des Sortiments angeht. Ich erstand zwei kurzärmelige Hemden, zwei Hosen und eine Schiebermütze. Auch meine Löwin entdeckte noch ein oder zwei Blusen für sich. Derart mit den Tüten von M&S als trottelige Touristen gekennzeichnet, wollten wir zum Abschluss unserer Besichtigung noch das Meer sehen.
Deshalb fuhren wir von der Princess Street aus Richtung Osten in die Suburbs hinein. Unser Ziel war Portobello, Edinburghs Sandstrand, im 19. Jahrhundert ein beliebtes Seebad. Die 1,6 km lange Strandpromenade war bei dem typischen britischen Wetter nahezu menschenleer, während die Wellen der Nordsee an den Strand schlugen.
Ein Stück die Promenade entlang entdeckten wir gar ein Eiscafe, Über dem Haupteingang kündigte ein Schild „American Flippers“ an, was uns zu einem Besuch animierte. Kaum waren wir drinnen, da war es mit der Ruhe vorbei. Es war eine Mischung aus klingelnden Geldautomaten, Videospielen und kreischenden Kindern, die unser Ohr erfreute. Aber auch die Eltern fanden hier Gelegenheit, ihr Geld in den Automaten zu versenken.
Hinter einer Bretterwand fanden wir im Cafe Zuflucht zu einem Tee; meine Löwin probierte das Eis noch und war zufrieden. Mit dem Eis, nicht mit dem Krach. Unbeschadet verließen wir den Laden und begaben uns durch eine enge Gasse zur Hauptstraße zurück, wo wir an einer Haltestelle vor einer Filiale der Royal Bank of Scotland auf den Bus längere Zeit warten mussten. Mit der Linie kamen wir dafür aber direkt zu unserem Hotel.
Die Tasche mit der Beute vom Shopping brachten wir noch schnell aufs Zimmer. Wir hatten an zwei Tagen genug gesehen und wollten einfach nur noch etwas nett essen, was in der Gegend unseres Hotels nicht leicht war, sieht man mal vom Restaurant des Hotels selbst ab. Dank Google Maps landeten wir in diesem mittelständischen Suburb im „Scottish Engineer“, der just drei Wochen vorher an meinem Geburtstag neu aufgemacht hatte.
Dieser Family Pub glänzte durch selbst gebrautes Ale, von denen ich 4 Pints verkostete, und ein stilvolles Interieur. Die Bedienungen trugen ein Schottenkäppi. Mein Sandwich mit frittiertem Haddock war hervorragend, und auch meine Löwin genoss ihr Steak. Es war diese gediegene Einrichtung nebst den an den Deckenbalken´angebrachten Sinnsprüchen, weswegen ich mich zu den Pints verleiten ließ.
Dies war eigentlich ein schöner Eindruck zum Abschluss unseres Trips nach Edinburgh. In der Dunkelheit gingen wir ins Hotel zurück und legten uns ab, einen Absacker brauchte ich nicht mehr. Am nächsten Morgen verließen wir um 6.00 Uhr das Hotel mit einem Picknick Beutel, da unser Flieger bereits kurz nach 9.00 Uhr abhob. Mit der 19 zum Westend, mit dem Airlink 100 zum Flughafen.
Meine Löwin erstand dort noch zwei Hosen für zusammen gerade mal 20 Pfund. Solche Preise hat man im Duty Free für Klamotten normalerweise nicht, da hatte sie ein glückliches Händchen gehabt. In Berlin angekommen, wurden wir nach kurzer Zeit und etwas Murren, weil die Fahrer zu blöd waren, von McParking abgeholt und zum Parkplatz gebracht. Ein eigentlich geplanter Besuch von Ilka und Urmel unterblieb dann, weil wir einfach zu früh in Berlin waren.
So zockelten wir die zweieinhalb Stunden nach Braunschweig zurück und schworen uns, dass wir noch einmal nach Edinburgh fahren würden. Am besten von unserer Kartenspielkasse mit Dora und Herbert. Meine Schwägerin und Schwager waren ja bereits von Irland bezuckert gewesen. Wir hätten da noch das eine oder andere in Edinburgh zu entdecken; neben Arthurs Seat und dem Edinburgh Castle sollte es auch eine Fahrt in die Highlands sein. Loch Ness und Loch Lomond könnte man bei so einer Aktion auch gleich abarbeiten.
Die Besichtigung einer Distille... Da gibt es noch viel zu entdecken in Schottland.

Mittwoch, 17. Juni 2026

Hartmudo: Superwumms

38
Jetzt saßen wir also an der Bushaltestelle und philosophierten vor uns hin. Über Gott und die Welt (wie in "Warten auf den Bus"), alte Zeiten und neue Grausamkeiten. Samstag Mittag, da fuhren früher schon mal mehr Autos über die Thiedestraße. Sind das die Folgen der Einschränkungen dank der Corona Epidemie?
Vor eineinhalb Jahren, am Ende des Sommers, hatte ich mit dem Langen eine schöne Radtour bis nach Groß Schwülper absolviert. Da saßen wir zusammen auf dem Hochsitz irgendwo neben der A 2, mit Bierdosen und genossen die Sonne. Bis auf die fehlende Sonne und das grad vermisste Bier war die Situation aber gleich.
Ich fühlte mich wohl, all der Nerv und Stress war ausgesperrt und ich tiefenentspannt. Es war halt einfach nur urig, an der Bushalte in Rüningen zu sitzen, um mit dem Bus in die Stadt zu fahren. Fast so wie in der Schulzeit, als wir alle noch kein Auto hatten. Lediglich die Bierdosen hatten gefehlt; aber ein offener Kiosk Samstag Mittag in Rüningen ist ja auch ein Ding der Unmöglichkeit. Selbst der Bäcker an dieser Haltestelle hatte schon Feierabend gemacht.
Schließlich landeten wir irgendwann doch noch im Play Off zu Currywurst oder Schnitzel; hungrig waren wir auf jeden Fall gewesen. Zu unserer Schulzeit wären wir sicherlich noch in einen der wenigen Plattenläden gegangen. Zu Govi oder auch Gabys Plattenladen; selbst Mewes hätten wir noch aufgesucht und etwas gefunden. Der Lange in der Metal Fraktion, ich bei Punk/New Wave. So unterschiedlich im Geschmack und doch so gleich.
Nach dem Essen trennten wir uns alsbald wieder. Der Lange nahm die Tram nach Stöckheim und ich den Bus nach Hause. Abends fand dann bei uns die Solo-Runde mit Dora und Herbert statt. Ein würdiger Abschluss des Tages nach dem Tagesspaziergang.
Dieser bleibt als besonderer Eindruck bei mir haften, denn trotz des diesigen Wetters stach diese "Wanderung" aus den vielen meiner Spaziergänge heraus. So wie auch die Gänge mit Pocke und Charles. Eben weil ich bei diesen Gelegenheiten nicht auf mich selbst zurückgeworfen war, sondern mich mit guten Freunden austauschen konnte.
Jahre später, mit einigem Abstand, kann ich heute konstatieren: Der Tag mit dem Langen markierte dann aber doch noch eine weitere Wegmarke in meinem Genesungsprozess. Die Zeit der langen, einsamen Spaziergänge war vorüber. Jetzt rückten wieder längere Touren mit dem Fahrrad in meinen Fokus. Nicht, weil mich der Gang gen Stöckheim überanstrengt hätte.
Eher hatte ich die Erkenntnis gewonnen, dass die Spaziergänge eher auf die nähere Umgebung in Lehndorf beschränkt waren. Erst mit dem Langen hatte ich Mal wieder was "Anderes" gesehen; ich war also aus meinem "Kiez" herausgekommen.
So startete ich gleich am Montag, dem 13. eine schnelle Fahrradfahrt in die Weststadt. Highlight war hier der Halt im Cafe Zimtschnecke in der Elbestraße. Eine Einrichtung der Lebenshilfe - mitten im Beton Urwald. Keine große Tour sicherlich, aber einfach durch die längere Strecke gab es sehr viel mehr zu sehen als einem Spaziergang. Zudem konnte ich die Gepäcktasche besser befüllen als es mir zu Fuß möglich gewesen wäre. Thomas Philipps und Co sind für mich ja gern gesehene Orte zum Verweilen und Konsumieren.
Das noch etwas frische Wetter störte mich hierbei in keinster Weise, hatte ich doch meine rote Pumperjacke übergeworfen. Irgendwelchen Tand werde ich bei Thomas Philipps schon entdeckt haben; Was und wie viel genau, ist nach all der Zeit uninteressant. Wichtig ist nur, dass ich im Anschluss mir selbst eine Begründung für den Besuch einreden konnte.
Im Cafe Zimtschnecke bestellte ich mir einen Pott Kaffee und fing auch gleich an, an meinem Blog zu arbeiten. Meinen Vorteil beim Schreiben in öffentlichen Cafes sehe ich in der Ungestörtheit dank des Fehlens von den unzähligen Ablenkungsmöglichkeiten zu Hause. Da gibt es immer etwas, was meine Aufmerksamkeit erfordert, auch wenn es nur kurz ist. Obsi und Abby beispielsweise, die ja permanent unter Hungergefühlen leiden. Arme Katzen.
Die Gegend der Weststadt hat es mir offenbar angetan. Denn bereits drei Tage später hatte es mich ins Einkaufszentrum in der Elbestraße verschlagen. Keine Ahnung, wieso es mich hierher getrieben hatte, aber in den Jahren zuvor hatte ich hier nie Station gemacht. Da war ich höchstens mal auf der Durchreise hindurch gehuscht.
Dieses Mal bog ich vom Ringgleis beim Westpark in das neue Viertel hinter dem alten Gebäude des Arbeitsamtes ein. Dort war in den letzten Jahren ein kleines Viertel von weißen Bungalow Bauten entstanden. Verkehrsberuhigt, die Vorgärten überwiegend mit Kies bepflastert und überhaupt scheint dort „Zurück zum Beton“ groß geschrieben zu werden.
Staunend fuhr ich hier die gesamte, schön verschnörkelte Strecke ab. Ich befürchtete schon, dass mich irgendeine engagierte Lastenradfahrerin erschoss, weil ich ihr Blag schräg angesehen haben könnte. Zum Glück äußerte sich mein Erstaunen nicht mit einem Sabbern über meine Lefzen. Dann wäre es wohl um mich geschehen gewesen.
Diese kleine Enklave des unteren bis mittleren Volkswagen Managements strahlt tatsächlich die Lebhaftigkeit der Produkte des Arbeitgebers aus. Steril auch ohne Persil. Vorher muss es hier hübscher ausgesehen haben. Da war - vom Cyriaksring aus gesehen - eine Filiale der Post (das gelbe Schild mit dem schwarzen Horn; da konnte man Pakete verschicken und Briefmarken kaufen; oder die bestellten Platten und/oder CDs von Malibu Records abholen) gewesen. Und dahinter....

Mittwoch, 10. Juni 2026

Contramann: kurz gesehen im Juni

https://overton-magazin.de/kommentar/gesellschaft-kommentar/nicht-mehr-sagen-was-ist-wegen-euch-ihr-systemfeinde/
„Sagen, was ist“ war immer das Motto des Spiegel gewesen. Sein Gründer Rudolf Augstein hatte diesen Begriff geprägt. Der Spiegel von heute erfüllt diesen Grundsatz bereits seit längerer Zeit nicht mehr. De Lapuente bezeichnet die aktuelle Gefühlslage beim führenden deutschen Magazin als „Sagen, was sein soll“ und trifft das sehr passend.
Er führt in seinem Artikel auch schöne Beispiele dafür an. Claas Relotius war demnach nicht lediglich ein bedauerlicher Einzelfall, sondern hat sich bloß als Einziger “erwischen lassen“. Wenn man dies mal außer Acht lässt, so springt doch der in den letzten Jahren zunehmend auffallende Haltungsjournalismus direkt ins Auge.
Dies verwundert aber auch nicht, sind doch so einige Journalisten aus der Springerpresse in der Redaktion des Spiegel gelandet. Ohne jetzt hier eine Liste dieser Personen aufzuzählen: Rudolf Augstein und Springer zusammen… ging früher gar nicht. Der Spiegel ist mittlerweile wirklich zur Bildzeitung des Kleinbürgers bzw. Möchtegern-Intellektuellen mutiert.
Das Ansinnen, die Politik nicht mehr „überkritisch“ zu begleiten, um Systemfeinde nicht zu stärken, wäre einem Rudolf Augstein nie in den Sinn gekommen. Und überhaupt: Wer definiert denn wen als Systemfeind? Der Spiegel etwa den „Coronaleugner“, „Putinversteher“ oder einfach nur den „Nicht-gendernden-Schwanzträger“?
Zum Glück regt es mich immer weniger auf, dass ich im Land der (Selbst)Gerechten lebe. Dann ist das bestimmt auch richtig, dass wenn jeder an sich denkt, an alle gedacht ist. Aufklärung hierzu würde ich ja im Spiegel erhalten.
Haltung, Männer! Hat mein Hauptmann damals immer schon gesagt.

https://test.rtde.me/meinung/279171-karaganow-wie-russland-im-neuen/
Wer jetzt meint, Putin wäre ein böser Diktator und der Nachfolger von Stalin und Hitler, der sollte sich mal diesen Text von Karaganow durchlesen. Kostprobe gefällig?:
„Es ist klar, dass eine solche Linie gegenüber Deutschland absolut notwendig ist. Ein Land, das zwei Weltkriege entfesselt und sich des Völkermords schuldig gemacht hat, hat kein Recht auf die "stärkste Armee Europas" und schon gar nicht auf Massenvernichtungswaffen. Sollte es danach streben, müssen die deutschen Bürger verstehen, dass ihre Heimat zerstört wird, damit nie wieder von deutschem Boden eine Bedrohung für den Frieden ausgeht.“
Selbst in meinem engeren Umfeld hatte ich in den letzten Jahren schon vernehmen müssen, dass es gut sei, wenn „einer den Putin weg macht“. Diese Leute haben zugegebenerweise noch nie etwas von Karaganow gehört oder gelesen, sonst würden sie Putin ebenso wie Selenskji als Helden verehren.
Aber Spass beiseite: Diese Ansichten von Karaganow über uns Deutsche waren bereits unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg „State of the Art“ gewesen - bei ALLEN Siegermächten. Und komm jetzt bitte keiner mit „das hat nichts mit mir zu tun, da habe ich noch gar nicht gelebt“. Der Makel, deutsch zu sein, steht bereits auf dem Perso. Und wenn ich die momentane deutsche Außenpolitik betrachte, durchaus zu Recht.

https://www.welt.de/kultur/article69f060f7129bffc049ee15b8/lastenraeder-und-kinderanhaenger-huetet-euch-vor-den-saenftenkindern-den-paschas-von-morgen.html
Hinter der Bezahlschranke, aber die paar Sätze am Anfang des Artikels reichen vollkommen aus, damit ich meine Hasstiraden loslassen kann. Nein - kleines Spässken, jetzt folgt keine 12-teilige Serie über Helikoptereltern und ihre missratenen Kindern.
Zum Verständnis meines Unmuts über dieses Feindbild: Der urbane Bildungsbürger, Mitglied der Gerechtigkeitsliga und übergroßer Beschützer*in des eigenen Sprösslings ist mir seit jeher ein Dorn im Auge. Speziell, seitdem deren Weltbild über den Erfolg der Grünen politisch hoffähig geworden sind, weil die Konservativen irgendwann sogar begriffen hatten, dass man grünes Gedankengut besser einbindet als bekämpft. Neue Kundensegmente und so. Ist halt gut fürs Geschäft. Die ehemaligen Protestierer für das Gute schlechthin (saubere Umwelt, Weltfrieden - ach ne, nicht mehr - und Zurückdrängung des Fremdenhasses) wollen ja auch nur dazugehören. Die brauchen keinen Mercedes, die brauchen ein Lastenfahrrad.
Nach der Einschulung hat mich meine Schwester Sunny einmal zur Schule gebracht; von da an bewältigte ich den Weg allein zu Fuß, bei Wind und Wetter. Mit 8 war ich Schlüsselkind und wärmte mir das Mittagessen selbst auf. „Kochen“ hieß für mich TK-Pizza oder Goldbackfisch von Iglo. Nach der Schule und Hausarbeiten (ohne Nachhilfe wohlgemerkt) ging es raus, um mit den Nachbarskindern draußen zu spielen. Zurück ging es mit der Dunkelheit.
Heute ist der 10. Juni. Na, Leute, wann wird es heute dunkel? Seht ihr. Ende der 60er Jahre lauerten wohl keine Kinderschänder hinter dem Kinderspielplatz (welchen wir nicht brauchten, da wir im Rohbau nebenan nach Feierabend der Bauarbeiter zu spielen pflegten), noch war ich im katholischen Knabenchor.
Kurz: Die Kiddies werden heute total verweichlicht. Liebe Lastenradfahrer, wie sollen diese Mimosen denn in mittlerweile 3 Jahren unser Land verteidigen, wenn der Iwan vor der Tür steht? Derart gestählt, konnten „wir“ sogar später gegen Aufrüstung und Faschismus demonstrieren, gegen Atomkraft auch.
Schaffen das diese kleinen Lappen, die, auf ihren Handys daddelnd, von ihren Eltern durch die Gegend chauffiert werden? Ich denke nicht.

https://overton-magazin.de/kommentar/gesellschaft-kommentar/ein-kranker-mensch-ist-zuerst-ein-kranker-mensch/
Ein sehr schöner Artikel, den ich mir sehr zu Herzen nehme. Der drückt aus, was beide "Seiten" des Corona-Wahnsinns beherzigen sollten: Die Meinung und Entscheidung des Andersdenkenden zu akzeptieren und nicht alle Folgen in das eigene Weltbild pressen.

https://www.berliner-zeitung.de/article/warum-europa-im-ukraine-krieg-kaum-noch-als-vermittler-infrage-kommt-10036396
Putin hatte letzten Monat doch tatsächlich Gerhard Schröder als Vermittler im Krieg zwischen der Ukraine und Russland ins Spiel gebracht. Da hatten die Entscheidungsträger der EU, hier seien die Damen Kallas und von der Leyen genannt, und andere Bellizisten a la Kiesewetter gleich Schnappatmung gekriegt. Putin dürfe dies nicht bestimmen, da wollen die Europäer ein gehöriges Wort mitreden.
Putin erklärte hierzu, er wünsche sich jemanden, „der Russland nicht schlechtgemacht hat“. Für mich ist dies absolut nachvollziehbar. Die zuvor genannten Persönlichkeiten z.B. sind alles, bloß nicht neutral. Und das ist nun einmal die Voraussetzung, um als Mediator zwischen den beiden Kampfhähnen auftreten zu können.
Übrigens: Dass Putin bei dieser Gelegenheit die EU aufgefordert hatte, alternativ statt Schröder selbst einen Vermittler zu benennen, haben die deutschen Leitmedien gleich mal unter den Tisch fallen lassen. Denn da kam von der EU erwartbar nichts.
Wen wundert es da noch, das die Russen die EU und vor allem Deutschland mehr und mehr als Kriegsteilnehmer zugunsten der Ukraine betrachten. Ein Herr Kiesewetter ist da in keinster Weise hilfreich.

Alsdann: Bleiben Sie links, bleiben Sie kritisch. Und:
„I`m so bored with the USA. But what can I do?“

Donnerstag, 4. Juni 2026

GuterPlatzzumBiertrinken: Ringgleis 2026

Samstag, 25. April. Endlich ist die Regenfront abgezogen und ich habe an diesem Wochenende nichts vor. Sonniges Frühlingswetter, Eintracht hatte gestern in Kaiserslautern mit 2:0 gewonnen und ich war daher hochmotiviert, heute mal wieder das Ringgleis zu befahren. Zumal ein großes Ereignis seinen Schatten vorauswirft: Nächsten Sonntag ist eine Beer & Bike Tour angesagt. Dem fiebere ich förmlich entgegen.
Zugegebenermaßen bin ich heute eher spät und schwer dazu aufgewacht. Der unerwartete vierte Auswärtssieg dieser Saison am Freitagabend unserer Aantracht hatte eine große Kerbe in meine für diese Gelegenheit gekaufte Kiste Chiemseer Hell gerissen. Pocke und Tillmann wollten mir Ihre tatkräftige Unterstützung nicht verwehren.
Aber wie so üblich ging es mir nach zwei Kaffee bereits besser. Es fehlte jetzt nur noch etwas zu Beißen; meine Kultur des Intervallfastens ist da manchmal hinderlich. Das war aber wenigstens heute nicht entscheidend, da ich eh noch ein wenig Zeit bis zum Aufbruch benötigte. Dieser Tag sollte auch gleichzeitig Waschtag sein; da musste ich noch Wäsche vorsortieren. Und hierbei überlegte ich fieberhaft, wo ich denn etwas zum Beißen herbekommen könnte.
Der Bäcker um die Ecke wäre eine reelle Option gewesen, gegen die ich mich aber doch aus gutem Grund entschieden hatte. Denn beim letzten Einkauf hatte ich es versäumt, den Pfandzettel bei Globus einzulösen. Wir reden hier immerhin über ca. 10,00 €. Das sollte der erste Haltepunkt heuer sein. Eine Leberkässemmel auf die Faust hätte doch was.
Kurz nach Zwölf radelte ich los. Erst vor 14 Tagen hatte ich eine neue Sattelstütze eingebaut, die galt es jetzt auf den Schotterabschnitten des Ringgleises zu testen. Zugegebenermaßen benötigte ich zum Einbau Dannys Hilfe, ich hab halt nur zwei Hände. Man braucht tatsächlich drei Hände, probiert es aus.
Einen neuen Helm habe ich auch, nachdem ich meinen alten Helm in der Mukkibude vor zehn Tagen vergessen hatte. Eigentlich hätte ich die Luft kontrollieren sollen, aber ich verspürte doch bereits ein wenig Hunger und hatte lufttechnisch vorletzten Dienstag nachgetankt. Das musste reichen, kann ja nicht jede Woche pumpen.
Mist - abgesperrt

Und dann endlich raus auf den Hof und ab in Richtung Ringgleis. Die Sonne zeigte sich schon stark verbessert, obwohl eine frische Brise mich daran erinnerte, die Jeansjacke geschlossen zu halten. Ideales Wetter also; totschwitzen würde ich mich heute nicht.
In der Regel gehe ich das Ringgleis entgegen dem Uhrzeigersinn an, so auch dieses Mal. Hierfür gibt es auch eine sehr einfache Erklärung: Die Steigung am Kennel beim Nachwuchszentrum der Eintracht. Ab dem letzten Drittel kam ich da jedes Mal ins Keuchen. Das möchte ich diesmal wieder mal vermeiden. Also die altbekannte Richtung.
Bereits nach den ersten ein, zwei Kilometern genoss ich wieder den sanften Antritt meines Jolly Jumper, ein mittlerweile gewohntes Feeling. Auch den neuen Helm hatte ich in den letzten Tagen bei den Fahrten zur Arbeit Richtung Bahnhof schätzen gelernt. Er sitzt sehr viel besser als sein Vorgänger, obwohl jener mir natürlich jahrelang treue Dienste geleistet hatte.
So rollte ich auf die Hugo-Luther zu. Ab dem Streckenabschnitt wurde die Piste seit Anfang April geteert. Laut Tillmann seien die Bauarbeiten erledigt und der Weg bis zur Autobahnüberführung bei der Gartenstadt offen. Darauf war ich selbstredend gespannt. Allein die Info war etwas voreilig gewesen. Denn die Strecke war dort immer noch gesperrt. Die Umleitung führte mich über den Ring zum Globus Markt.
Pause. Ein paar Sachen wollte ich einkaufen und bei dieser Gelegenheit den Pfandbon einlösen. Die riesige Schlange beim Leberkäs-Stand wirkte auf mich schon abschreckend, so dass ich nach dem Einkauf zwei belegte Brötchen in der hauseigenen Bäckerei naschte. Übrigens: Neben zwei Dosen Baked Beans in Chilisauce schnappte ich mir eine Dose Wolters für eine spätere Pause. Das hatte ich ja versprochen. Guter Platz zum Biertrinken halt.
Auf dem Harz und Heide Gelände war wieder Motorradtreffen, ich nehme an die übliche Sternfahrt zu Ehren der verunglückten Biker. Der Dompfarrer spricht die Predigt. Ist eh nicht meins, also schnell durcheiern und am Kennel wieder aufs Ringgleis. Nach der kleinen Okerbrücke kurz vor dem Schloss Richmond folgt ein kleines unasphaltiertes Teilstück mit einer stärkeren Steigung. An dieser Stelle begriff ich, wozu eine gefederte Sattelstütze notwendig ist. Statt der früher erlittenen harten Stöße verspürte mein Pöter lediglich ein sanftes Klopfen.
Auf dem weiteren Weg verirrte ich mich ein wenig. Am Nußberg fuhr ich auf der falschen Seite der Bahnlinie nach Uelzen, was aber den Vorteil hatte, dass ich auf dem notdürftig geflickten Asphalt die Stärke der neuen Sattelstütze voll ausspielen konnte. Und - kurz vorher - die Schotterstrecke vor den Gartenvereinen am Brotweg. Hier kam ich zwar ins Keuchen bei der langen Steigung, aber die Sattelstütze - 1 A.
Yummy - Frühstück bei Globus

Neben diesen Gartenvereinen musste ich kurz anhalten; irgendetwas schliff da an meinem Rad. Panik! Das neue Rad schon kaputt? Nein, es hatte sich nur ein Steinbrocken im Profil des Hinterreifens verfangen und schliff am Spritzschutz. Ich lass mich leider immer noch zu leicht aus der Fassung bringen.
Riddagshausen, die Steigung vor der Ebertallee. Diese Steigung zog mir den Zahn. Da stieg ich freiwillig vom Rad und schob es hoch. Keuchend. Hatte ich erwähnt, dass ich kürzlich meinen 65. Geburtstag gefeiert hatte? Letztes Jahr hatte ich mehr Puste im Leib; oder liegt es doch am neuen Rad dank der breiteren Reifen?
Ach, egal. Dann ist es halt so. Jolly Jumper läuft um einiges leichtgängiger als sein Vorgänger. Und auf gerader Strecke schneller. Auf dem Vorgänger war im 6. Gang Ende Gelände, den siebten allerhöchstens bergab. Jolly Jumper lässt auch im 7. Gang keine Wünsche offen. Dazu kommt neuerdings die Sattelstütze. Ihr merkt schon, ich bin komplett begeistert.
Höhepunkt der heutigen Etappe war selbstredend die Pause hinter dem Nordbahnhof. Auf den dortigen Sitzgelegenheiten hatte ich noch vor 3 - 4 Jahren mit Hotte während einer kleinen Tour gesessen und ein Döschen geschlorkt. Im Herbst war das gewesen, schön frisch wie an der Küste. Wolkenverhangen, trostlos.
GuterPlatzzumBiertrinken

Anders heute. Die Sonne schien auf meine ungekühlte Dose, während ich das herrliche Wetter genießen durfte. Nebenbei hackte ich die ersten Zeilen dieses Berichts in mein Tablet. Zum Glück hatte ich nur eine Dose dabei. Ja klar, ich hätte auch noch zwei Dosen verhaften können. Doch dann wäre der Rest des Abends vorgezeichnet gewesen in Richtung hoch die Tassen. Und genau dies wollte ich nicht. Die Waage hat etwas dagegen.
Nach der dann doch etwas kurzen Verweildauer am Nordbahnhof schwebte ich den restlichen und altbekannten Weg der Heimat entgegen. Dort angekommen, relaxte ich erst einmal. Die heutige Tour überstand ich mit einiger Anstrengung; wahrscheinlich ist aber der Vorabend mit der Freude über den Auswärtssieg samt Schnäpsen dafür verantwortlich.
Nächstes Wochenende die Beer & Bike. Ich freu mich drauf.