https://www.berliner-zeitung.de/panorama/andrea-kiewel-im-zdf-nerviger-konnte-das-jahr-kaum-enden-li.10012252
Klasse. Das ist so richtig schön Böse. Ich kenne übrigens nicht einen Menschen, der sich so etwas anschaut an Silvester. Meine Eltern haben früher diese Silvestershows gerne geschaut - Insofern passt hier die Spitze, dass die Programmverantwortlichen im ZDF da beratungsresistent in der glorreichen Vergangenheit verweilen.
https://taz.de/Kontokuendigung-linker-Organisationen/!6143651/
Witzig. Dieselben Organisationen - und sicherlich auch die TAZ - haben in den letzten Monaten Hurrah geschrieben, wenn Putinverstehern, Coronaleugner oder kritischen Journalisten die Konten gesperrt wurden. Aber wenn's um die eigene, woke Pseudo Linke geht, da ist dann die Demokratie in Gefahr. Diese Doppelmoral ist es, die USA Außen Vance angesprochen hatte und deshalb die Demokratie in Germany in Gefahr sieht.
Schlimm, dass ich zumindest in diesem Punkt Vance recht geben muss. Ansonsten: Vorsicht vor Trump; da bin ich dabei. Nicht aber bei abgehalfterten vermeintlichen Linken, die mit der eigentlichen Klientel - Arbeiter und Angestellte - nicht viel anfangen können. Die - und nur die - sind der Sargnagel unserer Demokratie. Die „Rechten" kann man aushalten und auch klein halten. Mit Argumenten statt mit Verboten.
Und mit sozialer Politik für die weniger Betuchten in diesem Land statt mit Klimafaschismus der Gendern. Die Grünen könnten sich zusätzlich noch an ihre Anfänge als Friedenspartei besinnen. „Schwerter zu Pflugscharen“ und so. Heute glänzen sie eher als Sprachrohr transatlantischer Rüstungsinteressen.
https://taz.de/Russlands-Terror-gegen-die-Ukraine/!6144729/
Was für ein übler und vor allem dämlicher Kommentar. Die TAZ - Sprachrohr der Grünen - zeigt hier ein anderes Gesicht als das von Petra Kelly. Siehe auch meinen Kommentar zuvor. Und dass den Russen militärisch die Puste ausgeht…
Schlimm, dass ich bei dieser fiebrigen Aussage des Kommentators an die Durchhalteparolen der jeweiligen deutschen Machthaber am Ende beider Weltkriege denken muss. Kurz zu Petra Kelly:
https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Kelly
https://www.pressenza.com/de/2026/01/holt-das-gold-aus-den-usa-zurueck-fordert-der-spiegel/
Dreist vom Spiegel. Das russische Staatsvermögen für die Ukraine requirieren zu wollen, aber kurze Zeit später eine befürchtete Angst vor Trumps Zugriff auf die deutschen Goldreserven in den USA zu beschwören.
Das nennt man auch doppelte Standards.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=145205
Trump auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Ich stimme mit Marcus Klöckner überein: Die Politik von den US Regierungen unter Trump und Biden ist sicherlich nicht friedensorientiert, aber diese eine Aussage von Trump ist eben richtig. Krieg ist immer Scheiße und muss unterbunden werden. Punkt. Das gilt selbstverständlich auch für alle Beteiligten, Russen wie Ukrainer oder Europäer.
Was lese ich aber in den Zeitungen unserer großen Medienimperien, was sehe ich im TV? Die Unterstützung der Ukraine muss aufrecht erhalten werden, gern auch verstärkt. Der „Russe“ allein sei schuld, nur „er“ soll die Waffen niederlegen. Da ist die Schuldfrage wichtiger als die vielen Toten, die vollkommen umsonst abkratzen.
Hier möchte ich an die Verhandlungen im März 2022 in Istanbul erinnern. Die damals vorliegende Vereinbarung zur Beendigung des Krieges war von den Bedingungen her für die Ukraine günstiger als alles, was die Ukraine und ihre Unterstützer jetzt auch nur als Minimum fordern.
So wären nach dem Plan von 2022 die Donbas Republiken auch weiterhin Bestandteil des Staates Ukraine geblieben. Die Russen wollten lediglich eine Teilautonomie dahingehend erreichen, dass die russische Sprache dort nicht mehr verboten wird. Wäre auch sinnvoll gewesen, wie man der Statistik entnehmen kann:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1292401/umfrage/anteile-russischer-und-ukrainischer-bevoelkerung-in-oblasten-donezk-und-luhansk/
Aber nein, Boris Johnson reiste seinerzeit nach Istanbul und überzeugte die Ukraine, weiter zu kämpfen. Bis zum Sieg. Jetzt, 4 Jahre später, hat Selenskyi angesichts der Möglichkeiten im März 2022 sein Land mal so richtig verrudert.
Aber weil nicht sein darf was offensichtlich ist, ignorieren Medien und Politik in den Staaten der „Willigen“ die verpassten Chancen und den daraus resultierenden unnötigen Zahlen an Opfern des Krieges. Und diffamieren seit 4 Jahren auch diejenigen, die sich auf Demonstrationen gegen den Krieg und die militärische Aufrüstung positionieren, als „Putinversteher“ und gar als „Rechte“, also Faschisten.
Bin ich selbst vor zwei Jahren auf den Demos mit dabei gewesen, mache ich dies jetzt nicht mehr. Der soziale Druck durch Medien und Politik, aber vor allem durch die lieben Mitmenschen und Biedermänner, auf die Teilnehmer hat viele resignieren lassen. Ich selbst habe es vielleicht knapp über ein Jahr durchgehalten. Seitdem bin ich durch - dieser Gesellschaft ist nicht mehr zu helfen; als Märtyrer sehe ich mich nicht. Für wen denn auch.
Faschisten sind übrigens nach herkömmlicher Definition eher Menschen, die Menschen wegen ihrer Herkunft, Rasse usw. unterdrücken. Das Verbot der eigenen Sprache ist ebenfalls eine Form dieser Unterdrückung.
Und damit dieser ins Auge springende Widerspruch nicht auffällt, sprechen wir in der Tagesschau und Co. nicht drüber.
Alsdann: Bleiben Sie links, bleiben Sie kritisch. Und:
„I`m so bored with the USA. But what can I do?“

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